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THE SWISS-ISRAELI IT - BUSINESS FORUM
Highlighting IT solutions for financial institutions
22. November 2007 - Credit Suisse, Uetlibergstrasse 231,
8045 Zürich
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TECHNOLOGISCHE INNOVATIONEN:
Israelische Unternehmen präsentierten sich der
Schweizer Finanzbranche an einem von der israelischen
Botschaft und der Handelskammer Schweiz-Israel durchgeführten
Forum zum Thema Informationstechnik.
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Von Valerie Doepgen ( Aus "tachles" Nr. 48
vom 30. November 2007 )
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Zu dem Forum zum Thema Informationstechnik (IT) wurden
israelische Firmen eingeladen, die Spitzentechnologie
aus dem Bereich der EDV-Sicherheit entwickeln. Zwölf
Unternehmen kamen, um im Gebäude der Credit Suisse
in Zürich ihre Geschäftsidee und ihre Produkte
vorzustellen und um Gespräche mit den anwesenden
Schweizer Kreditinstituten zu führen. Gabriel Taus,
Generalsekretär der Handelskammer Schweiz-Israel,
betonte gegenüber tachles, dass rund 50 Treffen
im Anschluss an die Präsentation der einzelnen
israelischen Unternehmen stattfanden, und er geht davon
aus, dass das Forum einen positiven Impuls für
weitere Geschäfte gegeben habe. Die israelischen
Firmen, unter ihnen Aladdin, Axxana, Finjan, Radware,WonderNet
oder Intellinx, trafen auf Schweizer Firmen wie Allianz
Suisse, Bank Leumi, Groupe Mutuel, PostFinance oder
UBS. Die Handelskammer erarbeitete dieses Forum zusammen
mit dem Israel Export & International Cooperation
Institute, das von der israelischen Regierung unterstützt
wird und sich für Geschäftsverbindungen und
strategische Allianzen israelischer Firmen auf dem globalen
Markt einsetzt.
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THE
SWISS-ISRAELI IT -
BUSINESS FORUM
photos from the event
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Eine dynamische Softwareindustrie
Auch der israelische Botschafter in der Schweiz, Ilan
Elgar, kam nach Zürich, um die israelischen Besucher
willkommen zu heissen. Er wie auch Ami Levin, der Vertreter
für Handelsfragen der Botschaft, betonten die Bedeutung
Israels im IT-Bereich. Mit rund vier Milliarden Dollar
erwirtschaftet die Softwareindustrie Israels aktuell
etwa sechs Prozent der Exporte des Landes - 1990 exportierte
Israel Software in Höhe von jährlich vergleichsweise
"nur" 90 Millionen Dollar. Software aus Israel
wird weltweit exportiert, und auch der finanzielle Sektor
greift gerne auf israelische Produkte zurück, besonders
wenn es um die Sicherheit der Software geht. Um geschäftliche
Partnerschaften zwischen der Schweiz und Israel aufzubauen
oder gar zu manifestieren, kamen mehr als 40 Teilnehmende
zu der Konferenz, die als Höhepunkte des Tages
auch die Reden von Gründer und Geschäftsführer
der Aladdin Knowledge Systems, Yanki Margalit, und von
Hans-Peter Naegeli von der UBS hörten. In den Reden
sowie innerhalb der Präsentationen der einzelnen
Unternehmen wurde deutlich, dass Israel über eine
äusserst dynamische Softwareindustrie verfügt,
für deren Erfolg neben grossen, führenden
Unternehmen wie Aladdin Hunderte vom Staat gezielt geförderte
Start-ups verantwortlich sind. So zählt das Israel
Export Institute zurzeit rund 700 kleinere, innovative
Unternehmen, die Softwarelösungen in punkto Sicherheit
bieten und ehrgeizig am techno- logischen Fortschritt
arbeiten. Zohar Zisapel, der Gründer einer Firma,
die RAD heisst, sagt über die israelischen Software
Ingenieure: "Hier will keiner nur Indianer sein,
sondern jeder auf irgendeine Art Häuptling."
Permanent werden neue Unternehmen ins Leben gerufen,
und allein aus der RAD-Gruppe sind seit ihrer Gründung
1981 insgesamt 185 Firmen hervorgegangen. Auch internationale
Branchengrössen werden von der israelischen Dynamik
angezogen: IBM, Google, Microsoft, Intel, AOL, SAP oder
Siemens - sie alle betreiben ein Forschungszentrum in
Israel und profitieren so von der hoch spezialisierten
und gut ausgebildeten Branche.
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Chance für kleinere Unternehmen
Grössere israelische Konzerne allerdings sind selten
zu finden, Amdocs, Checkpoint, Aladdin und Comverse
sind die bekanntesten. Die Branche boomt dennoch und
ist mitverantwortlich dafür, dass die israelische
Wirtschaft seit einigen Jahren um durchschnittlich fünf
Prozent wächst. Auch kleinere Firmen wie Sentrigo
tragen zu diesem Erfolg bei. Sentrigo wurde erst Ende
2006 gegründet, die Firma beschäftigt 25 Mitarbeitende
in Israel und den USA. Rani Osnat, der in Zürich
anwesend war, sagte gegenüber tachles: "Als
kleines israelisches Unternehmen ist es für uns
schwer, alle wichtigen Märkte schnell zu erreichen.
Eine Veranstaltung wie diese gibt uns die Gelegenheit,
Entscheidungsträgern der Branche und interessanten
Kunden gegenüberzustehen und ihnen unsere Softwarelösungen
zu präsentieren. Allein auf uns gestellt würden
wir hierfür viel mehr Zeit und Arbeit investieren
müssen. Zudem ist die Schweiz natürlich eines
der weltweit bedeutenden Finanzzentren und führend,
was die Sicherheit angeht. Wir haben mit verschiedenen
schweizerischen Firmen Gespräche geführt und
hoffen sehr, dass wir diese Treffen zu weiteren Geschäftsbeziehungen
ausbauen können." Für Unternehmen wie
Sentrigo war der Kongress eine Chance, die nicht zu
unterschätzen ist, da der Druck, Software exportieren
zu müssen, gross ist. Israel verfügt nicht
selbst über Grossabnehmer wie beispielsweise eine
UBS. Wer erfolgreich sein möchte, muss sich auf
den Weltmarktausrichten. Der IT-Kongress bot somit israelischen
Firmen die Gelegenheit, sich ausserhalb Israels zu präsentieren
und gleichzeitig Schweizer Unternehmen die Chance, sich
persönlich von der Innovation israelischer Softwarelösungen
überzeugen zu lassen. Auch Gianni Caputo von Aladdin,
einem Unternehmen mit 30 000 Kunden weltweit, bestätigt:
"Der Kongress war aus meiner Sicht sehr gut vorbereitet
und organisiert. Ich bin überzeugt davon, dass
er die richtige Plattform für beide Seiten war,
um sich und die Produkte kennenzulernen - dies alles
innerhalb sehr kurzer Zeit. Für uns als ein israelisches
Unternehmen war dieser Anlass extrem fruchtbar".
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Mit freundlicher Genehmigung von "tachles"
- dem Jüdischen Wochenmagazin, Zürich
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